Innenstadtmonitoring 2025: Mainzer City bleibt stabil, vielfältig und attraktiv

Innenstadtmonitoring 2025. Trotz strukturellem Wandel, veränderten Konsumgewohnheiten und anhaltenden Herausforderungen zeigt sich die Mainzer Innenstadt weiterhin robust. Das bestätigt das Innenstadtmonitoring 2025 der städtischen Wirtschaftsförderung, dessen Ergebnisse am 29. Januar 2026 im Wirtschaftsausschuss vorgestellt wurden. Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz betont: Die Mainzer City bleibt lebendig und attraktiv.
Monitoring zeigt stabile Entwicklung trotz Veränderungen
Das Innenstadtmonitoring wurde im Juli und August 2025 durchgeführt und erfasst alle gewerblich genutzten Erdgeschosslagen in der Mainzer Innenstadt – darunter Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungen sowie Bürger- und Touristeninformationen. Nicht berücksichtigt wurden Verwaltungsgebäude, soziale Einrichtungen oder religiöse Institutionen.
Auch Ladenflächen im Umbau oder in sichtbarer Umgestaltung flossen in die Analyse ein. Ziel des Monitorings ist es, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und Handlungsmöglichkeiten abzuleiten. Die Landeshauptstadt führt diese Erhebung regelmäßig durch.
Hohe Nutzungsvielfalt und leichter Zuwachs
Die Ergebnisse zeigen eine stabile und vielfältige Innenstadtstruktur. Insgesamt wurden 828 Nutzungen gezählt – ein leichter Anstieg gegenüber 2024 (824).
Die wichtigsten Veränderungen im Überblick:
- Einzelhandel: 424 Flächen (minus 5)
- Gastronomie: 164 Betriebe (plus 8)
- Dienstleistungen/Sonstige: 171 (plus 6)
- Leerstände: 54 (plus 3)
- Umbauten: 15 (minus 8)
Besonders bemerkenswert: Die Zahl der Einzelhandelsflächen bleibt seit Jahren nahezu konstant. Zwischen 2020 und 2025 schwankt sie lediglich zwischen 424 und 431 – ein Zeichen für eine stabile Handelsstruktur trotz bundesweiter Herausforderungen.
Filialen und inhabergeführte Geschäfte im ausgewogenen Verhältnis
Der Filialisierungsgrad liegt 2025 bei 44,6 Prozent. In den 1A-Lagen wie Stadthausstraße, Schusterstraße und Am Brand dominieren Filialen mit 84,6 Prozent.
In Altstadt und Nebenlagen prägen dagegen inhabergeführte Geschäfte das Stadtbild. Für Wirtschaftsdezernentin Matz ist dieses Gleichgewicht entscheidend: Filialen seien wichtig für die Kundenfrequenz, doch gerade die individuellen, kleineren Läden machten den besonderen Charme der Mainzer Innenstadt aus.
Leerstandsquote bleibt konstant niedrig
Entgegen häufiger Diskussionen zeigt das Monitoring: Die Leerstandsquote ist stabil und liegt aktuell bei 6,5 Prozent – ein Wert, der seit Jahren zwischen 6,2 und 6,8 Prozent pendelt.
Im Vergleich zu vielen anderen Städten, in denen Leerstandsquoten von über 10 Prozent keine Seltenheit sind, steht Mainz damit gut da. Die Wirtschaftsförderung setzt auf aktives Leerstandsmanagement, regelmäßigen Austausch mit Maklern und Eigentümer sowie seit 2025 auf die digitale Plattform LeAn, um freie Flächen schneller zu vermitteln.
Eine Innenstadt mit Zukunft
Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz zeigt sich zufrieden mit den Ergebnissen des Monitorings. Die Mainzer Innenstadt beweist Stabilität, Vielfalt und Anpassungsfähigkeit – wichtige Voraussetzungen, um auch künftig attraktiv für Bewohner, Besucher und Unternehmen zu bleiben.
(Text: Pressestelle Mainz/hv/ms; Foto: AdobeStock_1025801152)







