Neujahrsempfang in der Fruchthalle: OB Kimmel lädt zum Stadtjubiläum ein

Kaiserslautern. Rund 700 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Ehrenamt kamen zum Neujahrsempfang der Stadt in die Fruchthalle. Oberbürgermeisterin Beate Kimmel nutzte den Abend, um auf das besondere Jahr 2026 einzustimmen: Kaiserslautern feiert seinen 750. Geburtstag als Stadt.
Nicht zurückblicken, sondern nach vorn schauen
„750 Jahre Kaiserslautern – das ist kein Rückblick. Es ist eine Einladung, die Stadt neu zu sehen“, sagte Kimmel. Unter dem Motto „Kurze Wege – lange Geschichte“ soll das Jubiläumsjahr alle einladen mitzumachen – egal ob Alteingesessene oder Zugezogene.
Die Oberbürgermeisterin hob die bunte Vielfalt der Stadt hervor. Menschen aus rund 150 Nationen leben hier zusammen. Zudem ist Kaiserslautern Heimat der größten US-amerikanischen Militärcommunity außerhalb der USA. „Wir zeigen jeden Tag, dass wir offene und freundliche Gastgeber sind“, so Kimmel.
Neue Projekte für die Stadt
Kimmel berichtete auch über konkrete Pläne: Ein neuer Stadtteil soll am Betzenberg entstehen, die Theaterwiese wird aufgewertet und im Pfaff-Quartier soll mehr Industriegeschichte erhalten bleiben. So wird zum Beispiel der alte Kohlenbunker zum Treffpunkt umgebaut.
Wichtig sei auch die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt, Universität und Wirtschaft. Das helfe, Fachkräfte und Studierende für Kaiserslautern zu gewinnen.
Tradition mit Gesang und Jubiläums-Wein
Wie jedes Jahr gab es auch diesmal ein gemeinsames Lied. Die Gäste sangen die „Ode an die Freude“ in einer auf Kaiserslautern angepassten Version. Der Abend begann mit einem Musikvideo zu „We are the World“, bei dem Kinder aus Lauterer Kitas und Schulen mitgemacht hatten.
Dazu gab es einen eigens ausgewählten Jubiläums-Wein vom Weingut Borell-Diehl und Jubiläums-Secco. Kostenlose Ansteck-Pins und Kalender mit allen Jubiläumsterminen nahmen viele Gäste mit nach Hause. Die Botschaft war klar: 2026 wird ein Jahr zum Mitfeiern.
(Text: Pressestelle Handelsverband Südwest/ks; Bild: Pressestelle Handelsverband Südwest)








