Podcast: Vom stationären Geschäft zum Marktplatz

Podcast. Wie kann ein klassisches Ladengeschäft zu einem digitalen Marktplatz werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt der neuen Folge des „handelkompetent“-Podcasts, in der das Mittelstand-Digital Zentrum Handel mit Mattis Klöpper, Mitgründer des Start-ups Spreat, spricht.
Ein neues Marktplatzmodell für den stationären Handel
Spreat verfolgt die Idee, stationäre Geschäfte in lokale Marktplätze zu verwandeln. Das Konzept: Händler können Produkte verschiedener Produzenten direkt in ihrem Laden anbieten – ohne diese selbst einkaufen oder lagern zu müssen.
Kunden kaufen die Produkte wie gewohnt an der Kasse. Die Besonderheit:
- Die Zahlung wird über das Kassensystem direkt an den jeweiligen Produzenten abgewickelt.
- Die Ladeninhaber erhalten eine Provision.
- Der klassische Einkaufs- und Verkaufsprozess entfällt.
Damit können Händler ihr Sortiment flexibel erweitern und wirtschaftliche Risiken reduzieren.
Wie funktioniert das Modell in der Praxis?
Im Podcast erklärt Mattis Klöpper, wie das Kassensystem von Spreat die Grundlage für das Marktplatzmodell bildet. Es übernimmt:
- die Zahlungsabwicklung
- die Rechnungserstellung
- die Zuordnung der Verkäufe zu den Produzenten
So entsteht ein hybrides Modell, das digitale Prozesse mit dem physischen Einkaufserlebnis verbindet.
Chancen und Risiken für Händler
Das Gespräch beleuchtet auch die Auswirkungen auf den Handel: Chancen & Risiken.
Zudem wird diskutiert, wie die Zusammenarbeit zwischen Produzenten und lokalen Geschäften gestaltet werden kann und welche Rolle Technologie dabei spielt.
(Text: Mittelstand-Digital Zentrum Handel/hv/ms; Foto: AdobeStock_465504638)








